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BDS-Ortsverband Magdeburg - Pressemeldungen

Erfolgsfaktoren in der Krise - Unternehmen und Arbeitsplätze sichern

Unternehmer und Selbständige aus Magdeburg trafen sich bei der Abtshof Magdeburg GmbH zum Erfahrungsaustausch über Erfolgsfaktoren in Krisensituationen

Magdeburg, 08.04.209 - Mitglieder des BDS-Ortsverbandes Magdeburg und Gäste trafen sich am 08. April in der Abtshof Magdeburg GmbH zu einer Betriebsbesichtigung und einem Erfahrungsaustausch darüber, mit welchen Erfolgsfaktoren Klein- und mittelständische Unternehmen in unserer Region auch in Krisensituationen ihre Marktposition erhalten und ausbauen können.

Abtshof, 08.04.09

Die Wahl für einen solchen Erfahrungsaustausch vor Ort fiel auf die Abtshof Magdeburg GmbH, weil dieses Unternehmen seit 1924 in Magdeburg verwurzelt ist und in seiner Geschichte immer wieder bewiesen hat, wie Unternehmen erfolgreich Krisen meistern und aus Krisen gestärkt hervorgehen können.

Besonders am Beispiel der letzten 20 Jahre wurden 3 entscheidende Erfolgsfaktoren deutlich: Die Unternehmensführung reagierte 1990 schnell und entschlossen auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen, indem sie den VEB in eine GmbH umwandelte und die Privatisierung über Management buy out durchsetzte. Sie ging strategische Partnerschaften ein, von denen sich letztlich die Privatisierung im Zusammenwirken mit der Unternehmerfamilie Nissenbaum aus Konstanz als erfolgreichste erwies. Und sie nahm rechtzeitig neu entstehende Kundenbedürfnisse wahr. Abtshof war der erste deutsche Spirituosenbetrieb, der kosheren Vodka produziert und Spezialitäten wie Absinth 66 entwickelte. Das Unternehmen hat sich besonders auf die Begleitung regionaler Events mit attraktiven Produkten konzentriert.

Mit dieser Strategie hat sich das Unternehmen am Markt behauptet und seine Position gefestigt. Dafür sprechen auch die Zertifizierung nach International Food-Standard sowie diverse Auszeichnungen im Rahmen des Qualitätsvergleiches der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft. Den Nutzen der erfolgreichen Unternehmensstrategie wissen die ca. 20 Mitarbeiter und 10 Azubis zu schätzen und können die Kunden täglich genießen.

Erfolgreiche Menschen lernen aus den Fehlern Anderer

BDS-Landesverband Sachsen-Anhalt und Gäste im Gespräch mit Anne Koark zu Chancen und Risiken des Scheiterns als Unternehmer

Magdeburg, 16.09.2008 - Wer wagt, gewinnt, heißt es. Doch wer wagt, kann auch scheitern. Dies traf allein 2007 in Deutschland fast 30.000 Unternehmen. Wie verhalten sich Unternehmer in dieser Situation verantwortungsbewusst und fair gegenüber Mitarbeitern, Gläubigern und der eigenen Familie? Wie kommen sie mit den gesetzlichen und bürokratischen Hürden zurecht? Wie schaffen sie es, nicht am Boden liegen zu bleiben, sondern wieder aufzustehen? Über solche Fragen diskutierten Mitglieder und Gäste des BDS-Landesverbandes Sachsen-Anhalt am 16.09.2008 mit Anne Koark.

Koark, Stammwitz

Anne Koark, bekannt aus Funk und Fernsehen, Bestsellerautorin, Gewinnerin des Lady Business Award 2004, Gewinnerin des Sonderpreises beim Großen Preis des Mittelstands 2005, Engländerin mit britischem Humor leitete den Abend ein mit ihrem Vortrag zum Thema: "Erfolgreiche Menschen lernen aus den Fehlern Anderer". Authentisch und ehrlich beschrieb sie ihre Gefühle zwischen Angst und Zuversicht.

Die Einladung dazu hatte der BDS-Landesverband Sachsen-Anhalt auf Anregung von Dagmar Meinz, Mitglied des BDS-Bundesfachausschusses für Wirtschaft und stellvertretende Vorsitzende des BDS-Ortsverbandes Magdeburg, ausgesprochen.

Seit Jahren setzen sich gerade die Mitglieder des Bundesverbandes der Selbständigen e.V (BDS) vehement für einen offenen, sachlichen und fairen Umgang mit Menschen ein, die das unternehmerische Risiko wagen, daran jedoch scheitern oder versagen. - Nicht jeder der versagt, ist ein Versager.

Auch unter diesem Blickwinkel fordert der BDS in seinem Leitbild als zentrale Punkte: "Deutschland braucht mehr Unternehmergeist" und "Selbständigkeit braucht Handlungsfreiheit". Dazu sollte gehören, dass unsere Kinder frühzeitig lernen, dass Scheitern zum Leben gehört. Ebenso sollten Existenzgründer nicht nur vom Gründerservice, sondern notfalls auch vom Insolvenz-Service profitieren. Schließlich fordert der BDS seit langem, dass der Insolvenzschutz auch für Selbstständige, besonders deren Altersvorsorgevermögen, gelten sollte. Das wäre eine Regelung gemäß des im Grundgesetz verankerten Gleichheitsgrundsatzes.

Brückenschlag zwischen Studenten und Wirtschaft - beide Seiten gewinnen! April 2008

Sapiente

Steuerausschuss berät Erbschaftsteuer, November 2007

Steuerausschuss

Der BDS Magdeburg rief und Politiker kamen, Oktober 2007

"Etwa 15 Gäste und Mitglieder des BDS sowie Neugierige kamen zum parlamentarischen Abend, zu dem der Ortsverband Magdeburg eingeladen hatte. Selbst aus Dessau, Halle und aus dem fernen Sachsen kamen Interessierte und diskussionsfreudige Gäste in die Landeshauptstadt. Man hatte sich für den Abend des 16. Oktober viel vorgenommen: 'Bürokratie ist das größte Mittelstandsproblem!' lautete die große Überschrift die wohl auch erschreckte.

Von vier eingeladenen Fraktionen erschienen die Vertreter von SPD, FDP und DIE LINKE. SPD-Mann Gerhard Miesterfeldt gab sogar zu, vorher überlegt zu haben, ob er überhaupt kommen solle. Gut, dass er kam und somit die Sicht aus Regierungsperspektive aufzeigen konnte. Nicht immer waren die Gäste in den Diskussionen seiner Meinung, auch Lutz Franke von der FDP und der Vertreter der Linken Guido Henke konnten ihre Meinungen dem Publikum nahebringen. Ralph Hollritt, Vorstandsvorsitzender des BDS-Ortsverbandes Magdeburg, zeigte die Standpunkte des BDS mit den Besonderheiten für Sachsen-Anhalts Selbständige mehrmals auf und die Diskussionsteilnehmer berichteten aus ihren Erfahrungen. Natürlich gab es ebenso Schwenks in Richtung Steuergesetze, Berufsgenossenschaften, Künstlersozialkasse und Brandaktuelles wie Datenschutz sowie Über-Kontrolle durch Vater Staat. An diesem Abend, so war von vornherein klar, konnte das breite Thema nicht vollumfänglich diskutiert oder gar Änderungen geschaffen werden. Ansichten wurden ausgetauscht und es konnte von der Bürgerseite klar herüber gebracht werden, dass nicht jeder Bürger bevormundet sein beziehungsweise unter Generalverdacht gestellt werden möchte.

Gemeinsam erhofft man sich, dass solche Treffen - auch gern mit mehr Beteiligung - öfter stattfinden. Politiker wie Franke wünschten sich, mehr gefordert zu werden. So sagte er, er sei oft in seinen Besucherstunden allein im Büro - obwohl doch gerade dann jeder Bürger mit seinen Problemen sich an ihn wenden könnten. Den anderen anwesenden Politikern ergehe es nicht anders. Die andere Seite wünschte sich wiederum mehr Volksnähe, vor allem, dass die Politiker auch noch das normale Wirtschaftsleben erleben würden und auf Missstände aufmerksam werden. Ein weiteres Ergebnis des Abends war: 'Bürokratie ist wichtig und notwendig - nur muss die Bürokratie nicht überbürokratisiert werden!' wie Hollritt feststellte.

Da weitere Abende folgen werden und alle drei anwesenden Landespolitiker versprachen, auch einmal am monatlichen BDS-Stammtisch teilzunehmen, werden die Diskussionen weitergehen und vielleicht auch wirtschaftliche Aspekte der 'Überbürokratisierung' politisch gemindert."

Ortsverband Magdeburg feierte Sommerfest, Juli 2007

Sommerfest

Stammtisch mit "Parolen", April 2007

BDS-Stammtisch

Ortsverbände Dessau, Halle und Magdeburg stimmen sich ab, Februar 2007

b2d 2007

BDS-Magdeburg mit eigener Homepage, Januar 2007

BDS-Homepage

Stammtisch des BDS-Ortsverbandes Magdeburg, November 2006

BDS-Stammtisch November

Gründung des BDS-Ortsverbandes Magdeburg, Juli 2006

BDS-Gründung

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Letzte Änderung am 23.02.2011